Gemäss einer Schweizer Studie treten bei durchschnittlich 5% der operierten Patienten postoperative Infektionen betroffen. Nach Hochrisikooperationen kann dieser Anteil 15% übersteigen.

Das Swissnoso Surgical Site Infection Module verwendet eine international verbreitete Surveillance-Methode, die auf das US “National Nosocomial Infection Surveillance System (NNIS)” zurückgeht. In der Schweiz hat sich diese Methode ebenfalls seit Jahren im Rahmen eines Infektionserfassungsnetzwerks bewährt, welches von Prof Nicolas Troillet und Frau Marie-Christine Eisenring in der Westschweiz entwickelt und durchgeführt wurde.

Patienten, die sich einem der für die Infektionserfassung ausgewählten Eingriffe unterziehen müssen, werden während ihres Spitalaufenthalts sowie in definierten Zeitabständen nach der Entlassung bezüglich Auftreten einer postoperativen Infektion monitorisiert. Dabei kommen international anerkannte Definitionen zur Anwendung. Eine für diese Tätigkeit geschulte Spitalhygienefachkraft und ein zuständige/r Arzt/Ärztin erheben Patientendaten und geben diese in anonymisierter Form in eine online-Datenbank ein. Die Spitäler erhalten von Swissnoso periodische Auswertungen, die ein anonymisiertes Benchmarking mit anderen Spitälern ermöglichen.

Dieses Surveillance Modul richtet sich an alle Schweizer Akutspitäler, die die Teilnahmebedingungen erfüllen.

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