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25 Februar 2010 | Swissnoso Bulletin | Edito

Eine Schweizer Erfindung macht Weltkarriere: aber wo bleibt die Schweiz?

H. Sax, Genf

Am 26. Januar 2006 fiel der Startschuss für die Schweizerische Händehygiene-Kampagne mit einer Pressekonferenz in Bern und manchen lokalen Ereignissen in den Spitälern im ganzen Land (www.swisshandhygiene.ch). Das Thema fand ein ungewöhnlich grosses Echo in der Presse mit zahlreichen Artikeln, Fernsehberichten und Radiosendungen.

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25 Februar 2010 | Swissnoso Bulletin | Artikel

“Clean Care is Safer Care”: Die WHO widmet den ersten globalen “Challenge” für die Patientensicherheit der Infektionsprävention

D. Pittet, Genf, C. Ruef, Zürich, H. Sax, Genf, M. Chraïti, Genf und B. Allegranzi, Genf

Einleitung

Jährlich werden mehrere hundert Millionen Menschen weltweit von nosokomialen Infektionen betroffen. Diese Infektionen stellen eine grosse Herausforderung für die moderne Medizin dar, denn sie stellen Nutzen und Sicherheit medizinischer Behandlungen in Frage. Sie sind auch die häufigste Komplikation solcher Massnahmen, dies sowohl im Spital, im ambulanten Bereich sowie auch in der Heimpflege. Somit stellen nosokomiale Infektionen ein bedeutendes Problem für die öffentliche Gesundheit dar, da sie einerseits mit erheblicher Morbidität und Mortalität assoziiert sind, andererseits auch zumindest teilweise vermeidbar sind. Diese Infektionen verursachen auch eine Zunahme der Kosten sowie eine Belastung menschlicher und materieller Ressourcen.

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1 Februar 2010 | Swissnoso Bulletin | Artikel

Erfassung, Überwachung und Kontrolle von MRSA-Infektionen: Ist hierzu eine Meldepflicht nötig?

S. Harbarth, Genf, D. Sprumont, Neuenburg und P. Francioli, Lausanne

Die systematische Überwachung und Erfassung (”Surveillance “) von übertragbaren und virulenten Krankheitserregern ist zentraler Bestandteil der öffentlichen Gesundheitspolitik. Die Erhebung, Weiterleitung und epidemiologische Verarbeitung dieser Daten ermöglicht die Früherkennung von Epidemien und ein angemessenes Vorgehen der Gesundheitsbehörden. Das plötzliche Auftreten von neuen Erregern wie dem SARS-Virus hat diese Notwendigkeit eindrücklich bewiesen. Inwieweit und mit welchem Aufwand die Inzidenz von multiresistenten Bakterien ebenfalls von staatlicher Seite her systematisch erfasst werden soll, bleibt allerdings umstritten. Aus gesundheitspolitischer Sicht ist die Surveillance von multiresistenten Bakterien nur dann sinnvoll, wenn massgebliche Kriterien überprüft und erfüllt werden (Tabelle 1).

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