Information
Gemäss einer Schweizer Studie treten bei durchschnittlich 5% der operierten Patienten postoperative Infektionen betroffen. Nach Hochrisikooperationen kann dieser Anteil 15% übersteigen.
Die hier angewandte Surveillance-Methode enstpricht der auch im amerikanischen “National Nosocomial Infection Surveillance System (NNIS)” angewandten Vorgehensweise, die mittlerweile international von verschiedenen Surveillance Programmen verwendet wird. In der Schweiz hat sich diese Methode ebenfalls seit Jahren im Rahmen eines Infektionserfassungsnetzwerks, welches unter der Leitung von PD Dr. Nicolas Troillet im Wallis entwickelt und mittlerweile auch in anderen Kantonen angewandt wird, bewährt.
Patienten, die sich einem der für die Infektionserfassung ausgewählten Eingriffe unterziehen müssen, werden während ihres Spitalaufenthalts sowie in definierten Zeitabständen nach der Entlassung bezüglich Auftreten einer postoperativen Infektion monitorisiert. Dabei kommen international anerkannte Definitionen zur Anwendung. Eine für diese Tätigkeit geschulte Spitalhygienefachkraft und ein zuständiger Arzt erheben Patientendaten, analysieren diese und geben diese in anonymisierter Form in eine online-Datenbank ein. Die Spitäler erhalten von Swiss-NOSO periodische Auswertungen, die ein anonymisiertes Benchmarking mit anderen Spitälern ermöglichen.
Ablauf 2009
Ablauf der Einschreibefrist 2009 für teilnehmende Spitäler: 15. April 2009
Obligatorischer Workshop für alle mit der Surveillance betraute Personen: 30. März – 30. April 2009
Beginn der Datenerhebung: 1. Juni 2009