Infektionsprävention in der Hämodialyse. Teil I: Wasserqualität.
10.06.2002
Die Hämodialyse ist eine Intervention mit einem
Risikopotential für die betroffenen Patienten.
Hämodialyse-Patienten sind durch die
Niereninsuffizienz immunsupprimiert und durch
zahlreiche invasive Prozeduren oft exponiert mit
Infektionserregern wie Staphylococcus aureus oder
Hepatitisviren. Eine wichtige Infektionsquelle ist
das Wasser, welches für die Dialyse verwendet wird.
Dieses Wasser, das ursprünglich vom
Trinkwassersystem stammt, wird lediglich durch
eine semi-permeable Membran vom Blut des
Patienten getrennt. Je nach Dialyseverfahren wird
es sogar zur Herstellung der intravenösen
Substitutionsflüssigkeit verwendet.
K. Boubaker, E. Blanc, N. Troillet