Politik & Recht

Strategien des Bundes

Die Reduktion von healthcare-assoziierten Infektionen sowie die Kontrolle und Eindämmung von Antibiotikaresistenzen gehören zu den gesundheitspolitischen Prioritäten des Bundesrats. Swissnoso ist bei der Umsetzung der entsprechenden nationalen Strategien ein wichtiger Partner des Bundes.

 

Im Januar 2013 verabschiedete der Bundesrat die gesundheitspolitische Gesamtschau «Gesundheit2020». Mit insgesamt 36 Massnahmen in allen Bereichen des Gesundheitssystems sollen die Lebensqualität gesichert, die Chancengleichheit gestärkt, die Versorgungsqualität erhöht und die Transparenz verbessert werden. Die Reduktion von healthcare-assoziierten Infektionen sowie die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen wurden dabei als vorrangige Handlungsfelder definiert.

Diese Prioritäten werden in der weiterführenden gesundheitspolitischen Strategie «Gesundheit2030» konsequent fortgeführt und weiterentwickelt. Im Zentrum stehen dabei die Stärkung der Prävention, die Verbesserung der Versorgungsqualität sowie die nachhaltige Sicherung eines resilienten Gesundheitssystems.

Auf Grundlage des  revidierten Epidemiengesetzes erarbeitete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gemeinsam mit Swissnoso und weiteren Partnern die nationalen Strategien im Bereich der healthcare-assoziierten Infektionen (Strategie NOSO) und der Antibiotikaresistenzen (StAR). Diese wurden vom Bundesrat im November 2015 bzw. im März 2016 verabschiedet. Im Rahmen der Umsetzung dieser Strategien führt Swissnoso unter anderem die nationale Punktprävalenzstudie durch und entwickelt  Richtlinien und Empfehlungen zur Infektionsprävention.