Bulletin

  • Articles intéressants: Prévention of central venous catheter- related infections by using maximal sterile barrier precautions during insertion.

    01. Dezember 1994

    Réalisée dans un centre de référence de traitement du cancer (M.D. Anderson Cancer Center), cette étude randomisée révèle l'importance d'une asepsie stricte avec port d'un masque, d'un bonnet, de gants stériles et d'un champ stérile recouvrant tout le corps du patient (comparativement au port de gants stériles et à l'utilisation d'un champ stérile de taille restreinte seulement) au cours de la pose de cathéters veineux centraux (CVC) de courte durée. L'application de cette méthode fut associée avec une diminution significative du taux d'infection (2,3 vs 7,2 %) et de bactériémie sur CVC (12/167 vs 4/176). Selon les auteurs l'adoption de cette pratique devrait permettre à ce centre d'économiser plus d'1 million de dollars par année par le nombre d'infections prévenues, même en tenant compte des surcoûts attribuables au matériel utilisé. Ce travail confirme l'importance du respect de règles strictes d'asepsie au cours de la pose de CVC, particulièrement chez les patients à hauts risques infectieux (cancéreux, immunosupprimés, patients admis en réanimation, patients subissant des chirurgies abdominales majeures, prématurés). Artikel als PDF

    Raad 1. et al. Infect Control Hosp Epidemiol 1994; 15: 231-238

  • Articles intéressants: Endemic Nosocomial Transmission of Staphylococcus epidermidis Bacteremia Isolates in a Neonatal Intensive Care Unit over 10 Years

    01. Dezember 1994

    Les infections à staphylocoques coagulase-négatifs sont des infections fréquentes dans un hôpital moderne. Dans la majorité des cas, la source de l'infection est le cathéter intraveineux. Il est généralement accepté que les bactéries impliquées font partie de la flore cutanée du patient. Ce travail montre l'importance de la transmission nosocomiale des staphylocoques coagulase- négatifs chez les nouveau-nés. La peau des nouveau-nés ou des prématurés est pratiquement exempte de germes au moment de la naissance. Ceci a permis d'étudier la transmission nosocomiale des staphylocoques coagulase-négatifs. La typisation génomique (par électrophorèse à champ pulsé) a démontré que seuls deux génotypes furent responsables de plus de SO % des bactériémies survenues entre 1983 et 1991 dans cette unité de soins intensifs de néonatologie. Ces deux génotypes persistèrent dans l'unité pendant des années. L'étude montre que des clones isolés de staphylocoques coagulase-négatifs peuvent s'établir dans une unité de soins intensifs. Il n'est actuellement pas possible de déterminer si cette observation peut être généralisée dans d'autres unités de soins intensifs. L'étude de Huebner rappelle l'importance du personnel médical dans la transmission des germes pathogènes, ainsi que l'importance des précautions d'hygiène élémentaires. Artikel als PDF

    Huebner J, Pier GB, Maslow et al. J Infect Dis 1994; 169: 526-531

  • Die Bekämpfung der nosokomialen Infektionen: nicht nur eine Aufgabe für den Spezialisten

    01. September 1994

    Jede medizinische Handlung beinhaltet ein Komplikationsrisiko. Unter diesen Komplikationen gehören die nosokomialen Infektionen seit jeher zu den wichtigsten. Bis zum Beginn dieses Jahrhunderts wurden diese Infektionen vor allem durch kontagiöse Patienten oder durch Missachtung der elementaren Regeln der Hygiene verursacht. Tuberkulose, Diphtherie, Kindbettfieber und Wundinfektionen waren die grössten Probleme. Mit den Fortschritten der Medizin, insbesondere mit der Einführung der Antibiotika und der Impfungen, hoffte man, die nosokomialen Infektionen beherrschen zu können. Leider ist das aus verschiedenen Gründen nicht gelungen. Artikel als PDF

    P. Francioli, D. Pittet, P.-A. Raeber, C. Ruef, H. Siegrist, J.V. Overbeck, A.F. Widmer

  • Editorial, September 1994

    01. September 1994

    Swiss-NOSO: Noch eine neue medizinische Zeitschrift? Ja, aber eine Zeitschrift mit einem ganz bestimmten Ziel. Dem Ziel, eine Lücke in der Schweiz zu schliessen, indem Aerzte, Pflegepersonal und andere im Gesundheitswesen Tätige regelmässig über die nosokomialen Infektionen und deren Prävention informiert werden sollen. Artikel als PDF

    P. Francioli, D. Pittet, P.-A. Raeber, C. Ruef, H. Siegrist, J.V. Overbeck, A.F. Widmer

  • Die nosokomiale Pneumonie: eine schwierige Diagnose

    01. September 1994

    Die Pneumonie und die Bakteriämie sind diejenigen nosokomialen Infektionskrankheiten mit den höchsten Morbiditäts- und Letalitätsraten. Ungefähr 1 auf 100 Hospitalisationen wird durch eine nosokomiale Pneumonie kompliziert. Diese Komplikation verlängert die Hospitalisationsdauer im Mittel um sieben Tage und hat eine Letalität von 20-40 %. Artikel als PDF

    D. Pittet

  • Plasmasterilisation: eine revolutionäre Technik für thermolabile Instrumente

    01. September 1994

    Die moderne Medizin benötigt zunehmend komplex aufgebaute, teure Instrumente, die wegen ihrer Thermolabilität nicht mit Dampfsterilisatoren aufbereitet werden können. Für derartige Instrumente kam meist nur die Ethylenoxidsterilisation in Frage. Dieser Prozess dauert ca. 2 Stunden, gefolgt von einer 8-10-stündigen Belüftungsphase, um toxische Rückstände am Material zu eliminieren. Mit einer neuen Technik, der Plasmasterilisation, können nun auch hochlabile elektronische Instrumente innert 75 Minuten sterilisiert und anschliessend sofort wieder verwendet werden. Das Prinzip der Sterilisation basiert auf der Bildung von hochreaktiven Hydroxy- und Hydroxylradikalen aus Wasserstoffperoxid, die durch Verbindung an essentielle Zellbausteine der Mikroorganismen diese abtöten. Der Sterilisationsprozess läuft in 5 Phasen bei einer Kammertemperatur von 45°C ab. Artikel als PDF

    A.F. Widmer, H. Siegrist

  • Interessante Artikel: Decrease in nosocomial Clostridium diffidle-assodated diarrhea by restricting clindamydn use

    01. September 1994

    In diesem Artikel wird eine Clostridium difficile-Epidemie in einem amerikanischen Spital beschrieben. Während der 13monatigen Beobachtungszeit wurde eine durchschnittliche monatliche Inzidenz von 7,7 Fällen registriert. Diese hatte im Gegensatz dazu während der 33 vorausgegangenen Monate 1,5 Fälle betragen. In 59 % der Fälle wurde derselbe Clindamycinresistente Stamm isoliert. Mit den klassischen Hygienemassnahmen konnte diese Epidemie nicht unter Kontrolle gebracht werden. Der Gebrauch von Clindamycin war deutlich mit dieser Epidemie assoziiert: Die Verschreibung von Clindamycin war vor der Epidemie um 41 % gestiegen und war deutlich höher als in anderen vergleichbaren Spitälern. Mit Clindamycin behandelte Patienten hatten ein um das 3 bis 9fache erhöhtes Risiko an einer Clostridium difficile Infektion zu erkranken. Nachdem der Gebrauch von Clindamycin um 83 % gesenkt worden war, konnte die Epidemie unter Kontrolle gebracht und der beschriebene vorherrschende Stamm eliminiert werden. Die Untersuchung dieser Epidemie zeigt, dass die mikrobiologischen Daten mit den lokalen Therapiegewohnheiten korreliert werden müssen und dass eine Aenderung im Gebrauch von Antibiotika mithelfen kann, eine bestimmte Epidemie unter Kontrolle zu bringen. Artikel als PDF

    PEAR SM et al.: Ann. Int. Med. 1994; 120:272-277

  • Interessante Artikel: Nosocomial outbreak of tuberculosis in a renal transplant unit: application of a new technique for restriction fragment length polymorphism (RFLP) analysis of Mycobacterium tuberculosis isolates

    01. September 1994

    In dieser Arbeit wird eine Miniepidemie mit Mycobacterium tuberculosis (TBC) mit 10 Fällen in 13 Monaten in einer Abteilung für Nierentransplantation beschrieben. Der Indexpatient hatte während einer früheren Hospitalisation Kontakt mit einem Tuberkulosekranken gehabt. Wegen Allgemeinsymptomen wurde er in einer Transplantationsabteilung hospitalisiert, wo er die anderen Patienten während einer Expositionszeit von 12 Stunden bis 15 Tagen ansteckte. Bei 9 der 10 Fälle war ein negativer Mantouxtest vor der Hospitalisation dokumentiert worden. Die Verzögerung in der Diagnostik, die fehlende Isolierung des Infizierten, die Belüftungsverhältnisse sowie eine im Krankenzimmer durchgeführte Bronchoskopie hatten zur Verbreitung der Infektion beigetragen. Durch Typisierung der TBC-Stämme mittels PCR/RFLP konnte die nosokomiale Uebertragung bewiesen werden. Diese kleine Epidemie unterstreicht die Wichtigkeit der schnellen Diagnose der Tuberkulose und der strikten Isolierung auf TBC verdächtiger Patienten. Artikel als PDF

    JEREB JA et al.:J. Inf. Dis. 1993; 168:1219-1224.

  • Interessante Artikel: The effect of directly observed therapy on the rates of drug resistance and relapse in tuberculosis

    01. September 1994

    Die Tuberkulose wird wieder zu einem wichtigen Problem des Gesundheitswesens, vor allem auch wegen des Auftretens multiresistenter Stämme. In dieser Studie wurde das Auftreten resistenter Tuberkulosestämme sowie die Rezidivquote unter tuberkulostatischer Therapie je nach Verabreichungsart der Medikamente untersucht. Unter direkter Supervision der Einnahme der Medikamente waren die Therapieversager und das Auftreten resistenter M. tuberculosis- Stämme deutlich geringer als bei der nicht kontrollierten Behandlung. Dies erstaunt nicht, betrifft doch die Tuberkulose heutzutage häufig soziale Randgruppen mit fraglicher Compliance für eine mehrmonatige Behandlung. Es ist wichtig, dass Strukturen geschaffen werden, welche eine Kontrolle der tuberkulostatischen Therapie ermöglichen. Artikel als PDF

    WEIS SE et al: N. Engl. J. Med. 1994; 330: 1179-1184

  • Editorial, septembre 1994

    01. September 1994

    Swiss-NOSO: un journal médical de plus? Certes, mais avec une vocation particulière: celle de combler une lacune en Suisse, en informant régulièrement les médecins, les infirmières et les autres professionnels de la santé dans le domaine des infections nosocomiales et de leur prévention. Artikel als PDF

    P. Francioli, D. Pittet, P.-A. Raeber, C. Ruef, H. Siegrist, J.V. Overbeck, A.F. Widmer

Swissnoso Bulletin

Das Swissnoso Bulletin behandelt verschiedene Aspekte der Prävention nosokomialer Infektionen und Antibiotikaresistenz.

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