Bulletin

  • Prävalenz und Risikofaktoren einer Besiedelung mit MRSA in den Altersheimen der Region Genf

    12. September 2005

    Im Herbst 2001 wurde in vier Langzeitpflegeinstitutionen (LZI) des Kantons Genf die Prävalenz einer MRSA-Besiedelung erfasst. Von insgesamt 495 rekrutierbaren Heimbewohnern gaben 481 ihr Einverständnis für die Studie. Es wurden Abstriche (nasal und inguinal) entnommen und epidemiologische Daten erhoben. Fünfzehn (3%) Studienteilnehmer waren mit MRSA kolonisiert. Bei Dreien war das Trägertum vorgängig bekannt und zwei wurden neu als Träger entdeckt. Artikel als PDF

    Für die kantonale Arbeitsgruppe "MRSA in Langzeitpflegeinstitutionen": M. Girard, S. Hugonnet, N. Liassine

  • MRSA in Alters- und Pflegeheimen – ist guter Rat teuer?

    12. September 2005

    Von verschiedenen Kolleginnen und Kollegen ist zu hören, dass sich die Zahl der MRSA-Fälle in ihren jeweiligen Akutspitälern im Laufe der letzten Jahre merklich erhöht hat. Auch wenn diese informellen Mitteilungen qualitativ nicht mit den Resultaten einer flächendeckenden Inzidenzmessung in der Schweiz, welche zurzeit nicht vorliegen, verglichen werden können, entsteht der Eindruck, dass auch die Schweiz zunehmend vom MRSA-Problem erfasst wird. Artikel als PDF

    C. Ruef

  • Das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) Massnahmen im Spital

    10. Juni 2005

    1.1 Ziele Vorbereitungen treffen, so dass die folgenden Massnahmen später rasch, effizient und vollständig getroffen werden können : • In der Notfallstation : Triage und Erstbetreuung der Patienten mit Verdacht auf SARS. • In den Räumlichkeiten, die für die Betreuung von Patienten mit Verdacht auf SARS vorgesehen sind: Untersuchung und Behandlung dieser Patienten. Artikel als PDF

    G. Zanetti, K. Mühlemann für das Redaktionskomitee von Swiss-NOSO

  • SARS and Co : eine alte Geschichte ?

    10. Juni 2005

    Befassen wir uns mit den Aktualitäten von heute, scheint der Frühling 2003 weit entfernt zu sein. Das „Vogelgrippevirus“ H5N1, seine bewiesene Übertragung auf über hundert Menschen in Asien, seine Gefährlichkeit und sein Pandemie-Potential liessen SARS zur zweiten Priorität verkommen. Umso mehr, als dass über zwei Winter verstrichen sind – eine Ewigkeit aus viraler Sicht -, ohne dass eine Kollision zwischen SARS, der saisonalen Grippenepidemie und der menschlichen Infektion mit H5N1 aufgetreten ist. Artikel als PDF

    P.-A Raeber

  • Institutionelle Strategie im Fall einer Masernepidemie

    10. März 2005

    Zwischen Anfang Januar und Mitte Februar 2005 wurden dem Kantonsärztlichen Dienst des Kantons Genf (DGS: Direction Générale de la Santé) 15 Fälle von Masern gemeldet; dies im Vergleich zu einem einzelnen Fall während des gesamten Jahres 2004. Die Epidemie betraf in erste Linie junge Erwachsene im Alter von 17 bis 44 Jahren. Nur zwei dieser Betroffenen konnten eine Impfung ausweisen. Dabei gilt heutzutage eine Person erst nach zwei Impfdosen oder durchgemachter Krankheit als immun. Ausserdem traten mehrere Fälle unter Spitalmitarbeitern auf; dies nach Kontakt zu initial nicht diagnostizierten Masernpatienten. Als Beispiel sei erwähnt, dass ein einzelner Patient, welcher weniger als einen Tag auf dem Notfall eines Spitals verweilte, drei Ärzte und eine Pflegefachfrau infizierte. Hinzu kamen noch zwei weitere Fälle von nosokomialer Übertragung. Artikel als PDF

    S. Hugonnet, I. Uçkay, O. Rutschmann, L. Kaiser, N. Bessire, P. Brennenstuhl, C. Aramburu, P. Sudre, B. Vermeulen, C.-A- Siegrist und D. Pittet

  • Resultate der Schweizerischen Prävalenzstudie der nosokomialen Infektionen 2004 (snip04)

    10. März 2005

    Die vergangene Schweizerische Prävalenzstudie der nosokomialen Infektionen unter Leitung von Swiss-NOSO fand im Juni 2004 statt; es war die fünfte nationale Erfassung der nosokomialen Infektionen seit 1996. Die wichtigsten Resultate werden in diesem Artikel zusammengefasst. Artikel als PDF

    H. Sax, D. Pittet für das Redaktionskomitee von Swiss-NOSO und das Swiss-NOSO surveillance-Netzwerk

  • Vom Messen zum Handeln : die Prävention, eine nationale Priorität 2005 – 2006

    10. März 2005

    Die endemischen und epidemischen Infektionen in den Schweizer Spitälern sind eine Realität. Dieses Bulletin zeugt davon: eine sehr detaillierte Darstellung der Resultat der Schweizerischen Prävalenzstudie 2004 (snip04) einerseits und des strategischen Plans im Kampf gegen eine Masernepidemie, die mehrere Kantone erfasste und nosokomiale Infektionen unter Spitalangestellten zur Folge hatte, andererseits - genug, um das bereits ausgelastete Spitalhygienepersonal zu beschäftigen. Artikel als PDF

  • Extended-spectrum β-lactamase (ESBL): Spitalhygienische Implikationen

    10. Dezember 2004

    Die besondere Bedeutung von ESBL (im folgenden Text werden mit der Abkürzung sowohl das Enzym als auch ESBLproduzierende gramnegative Bakterien bezeichnet) liegt in einer - in Unkenntnis des Antibiogramms - häufig unwirksamen empirischen Antibiotikatherapie mit erhöhter Morbidität und Mortalität, verlängerter Hospitalisationsdauer und höheren Kosten (Patterson, Chest 2001;119:426, Masterton, J Hosp Infect 2003;55:1). Artikel als PDF

    Andr. Tietz, P. Francioli, A. F. Widmer

  • Möglichkeiten und Grenzen der konservativen Behandlung von Infektionen implantierter venöser Katheter

    10. Dezember 2004

    In den letzten Jahren wurden verschiedene gute, evidenzbasierte Empfehlungen zur Prävention katheterassoziierter Infektionen veröffentlicht (Mermel, Clin Infect Dis 2001;32:1249; O'Grady, MMWR Recomm Rep 2002;51:1). Swiss-NOSO publizierte bereits 1994 einen Artikel zu diesem Thema (Widmer, Swiss-NOSO bull 1994;1:12), welcher sich mit zentralvenösen Kathetern (ZVK) befasste, die üblicherweise während einer relativ kurzen Zeitdauer eingesetzten werden. Die Kliniker sind in der Regel ohne weiteres bereit, diese Katheter zu entfernen, falls eine katheterassoziierte Infektion vermutet wird, denn die Katheterentfernung stellt oft gleichzeitig die präemptive Therapie der Infektion dar. Artikel als PDF

    F. Bally, C. Ruef, N. Troillet,

  • Editorial, Dezember 2004

    10. Dezember 2004

    Dieser Winter 2004/5 hat bereits eine Norovirenepidemie nationalen Ausmasses erlebt, die nicht zu übersehende Auswirkungen in manchem Spital hatte. Die Ankündigung der ersten Fälle erlaubte vielen Spitälern, sich rechtzeitig vorzubereiten. Eine der nächsten Nummern des Bulletins wird über diese Erfahrung berichten und die verschiedenen Empfehlungen und Strategien diskutieren. Tatsächlich ist es angebracht, sich auf eine nächste Episode einzustellen, da Norovirenepidemien von kleinerem oder grösserem Ausmass jeden Winter zu erwarten sind. Artikel als PDF

Swissnoso Bulletin

Das Swissnoso Bulletin behandelt verschiedene Aspekte der Prävention nosokomialer Infektionen und Antibiotikaresistenz.

Alle Artikel stehen auf dieser Seite kostenlos zur Verfügung.

Abonnieren Sie den Newsletter, um regelmässig über die neuesten Artikel informiert zu werden.