Bulletin

  • Qualitätssicherung im Spital (I): Spitalhygiene als Vorbild und Pionier

    10. March 1997

    Das Thema Qualitätssicherung ist in aller Leute Munde. Neben industriellen und Dienstleistungsbetrieben interessieren sich verschiedene Bereiche des Gesundheitswesens für dieses Schlagwort. Das Interesse in Spitälern wird nicht zuletzt durch das neue KVG gefördert, das verschiedene Gesetzesartikel enthält, die von Spitälern oder anderen Erbringern medizinischer Leistungen sowohl Aktivitäten im Bereich der Qualitätssicherung als auch die Dokumentation relevanter Kennziffern (sogenannte Indikatoren) zur Beurteilung der Qualität der erbrachten Leistung verlangen. Article as PDF

    Ch. Ruef, P. Francioli

  • Sterilisation mit Ethylenoxid: Anwendungen und Grenzen

    10. March 1997

    Die Sterilisation mit Ethylenoxid (EO) ist zurzeit aus dem Alltag vieler Spitäler nicht wegzudenken. Ethylenoxid wirkt bei niedrigen Temperaturen sterilisierend. Diese Eigenschaft hat dazu beigetragen, dass diese Methode zur Sterilisation von thermosensiblen Instrumenten in den letzten Jahren eine grosse Verbreitung gefunden hat. Neben den für diesen Zweck positiven Eigenschaften des Ethylenoxids weist diese Substanz jedoch einige negative Eigenschaften auf, die dazu beigetragen haben, dass im Rahmen der Weiterentwicklung der Sterilisationstechnologie intensiv nach Alternativen zu diesem Verfahren gesucht wurde. Article as PDF

    C. Ruef, S. Harbarth, A. Henry und D. Pittet

  • Personalreduktion und nosokomiale Infektionen

    10. March 1997

    Nosokomiale Infektionen, insbesondere die Uebertragung von Infektionserregern von Patienten auf andere Patienten (Kreuzinfektion) hängt mit der Qualität der Pflege zusammen. In der heutigen Zeit der schwierigen finanziellen Situation des Gesundheitswesens wird vermehrt auch beim Pflegepersonal gespart. Dies kann die Pflegequalität negativ beeinflussen, wie die im folgenden beschriebenen Epidemien nosokomialer Infektionen zeigen. Article as PDF

    D. Pittet, H. Furrer

  • Editorial: QUALITÄT UND ÖKONOMIE

    10. March 1997

    Das neue Krankenversicherungsgesetz beinhaltet Qualitätsanforderungen an medizinische Leistungen und Ansätze zur Kostensenkung. Diese neuen Qualitätsanforderungen sind teils bereits erfüllt, und neu ist nur deren schriftliche Dokumentation. Andere sind neu, und werden auch zusätzliche Kosten verursachen, wofür in der Regel die Mittel wieder fehlen. Elemente aus dem „Total Quality Management“ liessen auf dem Gesundheitssektor hoffen, dass zusätzliche Anforderungen sich durch Optimierung der Abläufe und Leistungen kostenneutral und sogar kostensenkend auswirken. Article as PDF

    A. F. Widmer

  • Editorial, Dezember 1996

    01. December 1996

    Die HIV-Epidemie ist sicherlich eines der eindrücklichsten Beispiele für das Auftreten und Ausbreiten einer neuen Infektionskrankheit. Im Laufe der letzten 30 Jahre wurden aber zahlreiche weitere Infektionserreger neu entdeckt und beschrieben. Unter diesen nehmen die Erreger des viralen hämorrhagischen Fiebers einen ·wichtigen Platz ein, da sie für zahlreiche Epidemien verantwortlich sind und teilweise mit einer hohen Letalität assoziiert sind. Zurzeit werden die meisten Fälle von viralem hämorrhagischem Fieber in Afrika, Südamerika und Südastasien beobachtet. Trotzdem muss bei der zunehmenden globalen Reisetätigkeit auch in unserem Land mit importierten Fällen gerechnet werden. In den meisten Fällen wird die Krankheit durch einen Vektor übertragen. Daneben ist jedoch für Ebola und andere ähnliche Viren auch die Uebertragung von Mensch zu Mensch durch direkten Kontakt sowie möglicherweise auch via Aerosol möglich. Article as PDF

    C. Ruef, P.-A. Raeber, Komittee von Swiss-NOSO

  • Vorsichtsmassnahmen im Spital bei vermuteten oder gesicherten Fällen mit viralem hämorrhagischem Fieber

    01. December 1996

    Im Jahre 1991 publizierte das BAG in (' Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe ein Konzept, das die Vorsichtsmassnahmen bei der stationären Behandlung von Fällen mit viralem hämorrhagischem Fieber (VHF) regelte. Im Laufe der letzten Jahre wurde diesbezüglich in der Schweiz wiederholt Alarm ausgelöst. Es handelte sich um einen bestätigten Fall einer Ebolavirus-Infektion aus der Elfenbeinküste, der in Basel hospitalisiert wurde, sowie um Fälle mit entsprechender Verdachtsdiagnose in Bern und Lausanne in Zusammenhang mit den Ebola-Epidemien in Zaire und Gabon. Vor kurzem verstarb in Basel ein Patient an Gelbfieber, das in Lateinamerika erworben wurde. Die Diagnose des viralen hämorrhagischen Fiebers muss in die differentialdiagnostischen Ueberlegungen bei der Evaluation von Tropenrückkehrern mit Status febrilis einbezogen werden. Article as PDF

    C. Ruef, P.-A. Raeber, Komitee von Swiss-NOSO

  • Multiresistente Keime: ein neues epidemiologisches Problem?

    01. December 1996

    Keime mit Problemresistenzen sind seit e1D1ger Zeit bekannt. Schon im Jahre 1940 bechrieben Abraham und Chain ein penizillinhydrolysierendes Enzym bei E. coli, 1944 entdeckte Kirby eine ähnliche Penicillinase bei Staphylococcus aureus. Dazu kamen in Jungster Zeit multiresistente Krankheitserreger, welche die therapeutische Wahl bei der Behandlung noch stärker einengen. Article as PDF

    H.H. Siegrist

  • Peritonealdialyse und nosokomiale Infektionen

    01. December 1996

    Bei der Peritonealdialyse wird das Blut durch Einbringen von Dialysat in den Peritonealraum von hampflichtigen Substanzen befreit. Dies erfolgt durch Diffusion durch das Peritoneum entlang des Konzentrationsgradienten. Zusätzlich wird dem Patienten durch den Einsatz von glukosehaltigem, hyperosmolarem Dialysat Aüssigkeit entzogen. Für die chronische Peritonealdialyse wird durch die Bauchwand ein Silikonkatheter fix in den Peritonealraum eingelegt, über welchen im Falle der kontinuierlichen ambulanten Peritonealdial yse (CPD) mehrmals täglich neue Dialyseflüssigkeit eingelassen wird. Article as PDF

    H. Furrer, D. Uehlinger, P. Francioli

  • Interessante Artikel: Transmission of Ebola virus (Zaire strain) to uninfected control monkeysin a biocontainmentlaboratory.

    01. December 1996

    Die Uebertragung des Ebolavirus als Folge eines direkten Kontaktes mit Virus-haltigem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten ist gut dokumentiert. Die meisten der an Ebola erkrankten Medizinalpersonen wurden auf diesem Wege infiziert. Ob das Virus auch via Aerosolbildung ausgehend von den Atemwegen infizierter Patienten auf Personen übertragen werden kann, die keinen direkten Kontakt mit diesen Patienten haben, ist eine wichtige, bisher noch nicht schlüssig beantwortete Frage. Der hier zusammengefasste Artikel bringt uns der Beantwortung dieser Frage wesentlich näher. Im Rahmen einer Therapiestudie mit Interferon wurdenmitEbolavirusinfizierteAffenim gleichen Raum untergebracht wie Affen ohne Infektion. Der Abstand zwischen den Käfigen der zwei Gruppen betrug ungefähr 3 Meter. Fütterung und Unterhalt der Tiere erfolgte vollständig getrennt Es bestand keinerlei Möglichkeit der Kreuzkontamination auf direktem Weg oder über die Tierpfleger, das Futter etc. Das Luftvolumen des Raumes wurde stündlich 10 bis 15 mal ausgetauscht. Alle infizierten Affen erkrankten und starben innerhalb 13 Tagen nach der Infektion. Nach 10 bzw. 11 weiteren Tagen verstarben zwei der drei Kontrollaffen. In den Lungen konnte das Ebola virusinhoher Konzentration nachgewiesen werden . Die in der Publikation dargestellten Daten belegen auf überzeugende Weise, dass die Ebolavirusinfektion via Aerosol zwischen Affen übertragen werden kann. Weitere Experimente belegen die Möglichkeit der Uebertragung durch konjunktivale cxler orale Exposition. Obwohl die Einschränkung gemacht werden muss, dass nicht ohne weiteres vom Affen auf den Menschen geschlossen werden kann, mahnen die Resultate dieser Studie zu grosser •Vorsicht. Die neuen Richtlinien des Centers for Disease Control and Prevention sowie die Empfehlungen in Swiss Noso fordern das Tragen einer Schutzbrille und einer Maske bei der Betreuung von Patienten mit viralem verdächtigt cxler bestätigt hämorrhagischem Fieber. Article as PDF

    Jaax N., et al. Lancet 1995;346:1669-71

  • Editorial, décembre 1996

    01. December 1996

    L’épidémie liée à l'infection VIH est certainement un des exemples les plus frappants et les plus tragiques, illustrant l’apparition et la propagation d’une nouvelle maladie infectieuse. Au cours de ces 30 dernières années, beaucoup d’autres agents infectieux ont été nouvellement décrits et reconnus. Parmi ceux-ci, les virus respon sables des fièvres hémorragiques virales ont été responsables de nombreuses épidémies associées à une létalité importante. Jusqu’ici, les fièvres hémorragiques vira• les ont été observées avant taut en Afrique, en Amérique du Sud et en Asie du Sud-Est. Toutefois, l’augmentation des voyages ne met aucun pays à l’abri de cas importés. Bien que ces maladies soient souvent transmises par un vecteur, certaines formes peu• vent se transmettre par contact direct et peut-être par aérosol. Dès lors, il est très important d’avoir une stratégie permettant de prendre ces patients en charge de ma• nière adéquate, soit en réduisant le risque de transmission nosocomiale lors des soins et du traitement de cas suspectés de fièvre virale hémorragique. Le présent numéro de Swiss-NOSO tente de définir les mesures à prendre de façon à minimiser au maximum les risques de cas secondaires et également à éviter des réactions de panique que l’on peut observer lorsqu’un cas de fièvre hémorragique virale suspecte ou confirmée est admis dans un hôpital. Article as PDF

    P. Francioli, C. Ruef

Swissnoso Bulletin

Das Swissnoso Bulletin behandelt verschiedene Aspekte der Prävention nosokomialer Infektionen und Antibiotikaresistenz.

Alle Artikel stehen auf dieser Seite kostenlos zur Verfügung.

Abonnieren Sie den Newsletter, um regelmässig über die neuesten Artikel informiert zu werden.